Kunsttherapie PTM

Was hat Kunst mit Therapie oder Therapie mit Kunst zu tun?
Das Leben ist ein steter Wandel und stellt den Menschen immer wieder vor neue Herausforderungen. Im Verlaufe des Lebens, oft bereits in der Kindheit, wird er durch Erlebnisse, Begegnungen, Krankheiten, Schicksale, Beziehungen etc. bewusst oder unbewusst geprägt. Ein Ungleichgewicht auf körperlicher, geistiger und/oder seelischer Ebene entsteht.

Mithilfe des kreativen Prozesses sollen Begleitende selbstständig neue Wege, Möglichkeiten und Ressourcen entdecken, um einen anderen Blickwinkel auf das Belastenden oder Blockierende zu erhalten. Innere Bilder, Unsagbares oder Unbekanntes Werden im Aussen (über das Werk) sichtbar gemacht. Dabei wird die Person aufgefordert, hin zu sehen und das Gestaltete zu verändern. Dieser Wechsel – vom Innen ins Aussen – ermöglicht einen Perspektivenwechsel und das Belastenden verliert an Stärke. Der Klient oder die Klientin kommt mit sich, seiner Geschichte und dem Moment in Kontakt. Intuitiv und mit Inspiration lernt er oder sie, sich selbst zu vertrauen. Selbstheilungskräfte und Selbstbestimmung werden aktiviert. Die so im geschützten und wertfreien Atelier gemachten Erfahrungen übertragen sich in das Alltagsleben und der Klient oder die Klientin kann auf innere wie äusseren Umstände seines Lebens Einfluss nehmen.

Für wen eignet sich die Kunsttherapie PTM?
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedensten Belastungen und Situationen:
- schwierigen Lebenssituationen
- traumatische Erfahrungen
- das Gefühl vom “Still stehen”
- körperliche / psychosomatischen Erkrankungen
- psychische Erkrankungen
- Biographiearbeit etc.

Sind kreative Vorkenntnisse nötig?
Nein. Es bedingt lediglich, dass Sie für diese neue Form offen und neugierig sind.

Gerne bin ich Begleiterin auf einem Stück ihres Weges, welchen ich selbst auch gegangen bin. Es darf das entstehen, was ansteht.

…Anna hält ein Stück weichen Ton in ihren Händen. Er fühlt sich weich und warm an, ein angenehmes Gefühl. Die Hände Formen aus dem Ton eine Höhle. Erinnerungen an Situationen der Geborgenheit tauchen in ihr auf. Weiter formt sie eine kleine Figur und setzt diese in die Höhle hinein. Maria identifiziert sich mit der Figur und erlebt es in der Höhle als eng und unangenehm. So gestaltet Maria mit den Händen die Höhle zu einer offenen schalenartigen Form um. Das Gefühl der Enge verflog. Sie fand einen Kompromiss der Geborgenheit und dem Wunsch nach mehr Freiheit…

Quelle: Buch Kunsttherapie aus der Praxis für die Praxis

AKTUELL

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